Alles anzeigenWobei ich mich schon wunder warum man noch nicht mal Handschuhe in der Werkstatt hat. Das Modell gibt es nun auch schon etwa ein halbes Jahr.
Klar, dass die noch keine großen Erfahrungen haben können und mit Hyundai sprechen müssen. (So wie beim dem Thema Benzin im Motoröl.)
Aber Handschuhe für die Hochvoltstecker fehlen?
Auch die Aussage Kommunikationsverlust führte zur Notbremsung...
Notlauf ja - Abschaltung und Ausrollen, von mir aus auch noch. Aber eine Vollbremsung niemals. Kein Informatiker programmiert so einen Mist.
Es gibt die Auslösekriterien Kamera und Radar. Wann genau was ausgelöst wird weiß nur der Hersteller. Mich würde es nicht wundern wenn dies mit exaktem Datum und GPS-Koordinaten im Fahrzeug vorliegt. Vielleicht nicht direkt auslesbar durch die Werkstatt, aber durch den Hersteller.
Ich hoffe der Service bekommt den technologischen Wandel auf die Reihe.
In der Praxis muss der Kunde noch den Hinweis geben, dass es ein Softwareupdate für das Auto gibt. Dann schrotten sie noch die SD-Karte bei einem Updatevorgang, den in den USA die jeweiligen Endkunden am heimischen PC selber machen.
Zum Thema Datenspeicherung im Auto: Bei Mercedes hatte ich vor mir mal einen Kunden mit "defekter Batterie". Die Werkstatt berechnete den Vorgang, denn auf einem Protokoll war sekundengenau verzeichnet: Motor aus, Türe auf, Türe zu, abgeschlossen (Lichtsummer ignoriert). Das ist schon etwa drei Jahre her.
Fehler Speicher mit GPS Koordinaten? Welchen Mehrwert hätte das? Die Rahmenbedingungen im Fahrzeug sind da wesentlich interessanter, Speicherplatz ist in Steuergeräten grundsätzlich Mangelware.
Wenn es tatsächlich ein Kommunikationsproblem ist, haben Werkstätten meistens nur sehr bedingt Möglichkeiten und Know-how dem in der Tiefe auf den Grund zu gehen welches System zuerst Mist gebaut hat. Dazu müsste man, sofern die Fehlerspeicher nicht eindeutig sind, den Fehler reproduzieren und mit messen. Und die Tools sind teuer und oft kompliziert auszuwerten und einzurichten.
Du hast Recht dass eine Vollbremsung keine normale Fehlerreaktion ist und sein darf. Aber trotzdem kommt es leider immer wieder zu nicht vorhersehbaren Quereffekten weil die Software ziemlich komplex ist und mit unmengen von Parametern hantiert. Das hat dann auch keiner bewusst Programmiert. Und wann das System wie auslöst, da spielen ganz sicher noch einge Größen mehr mit rein als nur Kamera und Radar
Auch wenn die Testtiefe enorm hoch ist kann es passieren dass sowas erst beim Kunden auftritt. Das will keiner, aber passiert. Das wichtigste ist in diesem Fall dass der Händler möglichst eng mit Hyundai kooperiert. Bin gespannt ob das Problem beim Händler gelöst wird oder das Auto zu Hyundai geht.