Unsere Erde trifft auf einen anderen Planeten und lamentiert:"Ich habe Homo Sapiens!" Sagt der andere:"Sowas Ähnliches hatte ich auch mal - das geht wieder weg!"
So wird's wohl mal enden, aber bis dahin will ich nicht zurück zum Pferdefuhrwerk; die Entwicklung ist nun mal nicht aufzuhalten, aber mit Augenmaß sollte es noch eine Weile gut gehen. Erdöl für die Fortbewegung zu verbrennen ist nicht so toll, aber bis jetzt kannten wir es nicht besser. Mit der E-Mobilität wird ein neues Fenster aufgestossen - da geht kein Weg dran vorbei. Bis zur kommerziellen Nutzung der Kernfusion kann man nicht warten.
Schlimmer sind die Windrad-und E-Trassenverweigerer, die gerade an der Stelle Machbares verhindern.
Dem kann ich mich nur anschließen!
Gestern Abend war auf 3sat ein interessanter Bericht "Kann das Elektro-Auto die Umwelt retten?"
Fazit: Ein Auto unserer Größe (28 kWh) amortisiert sich was die Umweltbilanz angeht gegenüber einem Diesel nach etwa 30.000 km. Die von vielen Herstellern angekündigten SUVs mit Akkus von z.T. 100 kWh entsprechend erst nach 100.000.km!
Was allerdings die Gewinnung von Lithium in den Anden angeht, ist das schon eine arge Sauerei. Der indigenen Bevölkerung wird dort regelrecht das Grundwasser abgegraben.
Eine niederländische Firma recyclet derzeit den Kobalt- und Kupferanteil aus Akkus zu 95 % und das Lithium zu 50 %. Im Moment sind das aber wohl hauptsächlich Handy- und Laptop-Akkus. Bei unseren Schätzchen wirds ja hoffentlich noch einige Zeit dauern...