Beiträge von Tante Ju

    Klar kann man den Ioniq ohne Schlüssel-Batterie (bzw. bei leerer Batterie) starten. Siehe Seite 5-14 in der Bedienungsanleitung.

    Hat mir jetzt keine Ruhe gelassen. Ich habe mal die Batterie aus dem Schlüssel entfernt und das Starten wie im Handbuch beschrieben klappt! Ich hatte das so verstanden, dass das nur eine Notlösung bei schwacher aber noch nicht ganz leerer Batterie ist.


    Muss dann wohl wie bei den alt hergebrachten Wegfahrsperren (Spule im Schloss und RFID im Schlüssel) funktionieren?


    Wieder was dazu gelernt, oder wie meine Oma sagte "Ist man so alt wie eine Kuh, lernt man immer noch dazu!"

    Deckt sich mit meiner Konstellation. Sind bei mir auch ca. 20 m. Ich habe nach Rücksprache mit meinem Stromer ein 5 x 6 mm² gelegt und eine Webasto Pure in der Garage hängen. Der Ioniq kann ja leider nur einphasig laden, bei 16 A (32 A muss von unserem Energieversorger zuerst genehmigt werden) sind das dann immer nch 3,7 kW. Eine 230 V Schuko-Steckdose (220 V sind schon lange passé) sollte auf Dauer auch nicht mit > 10 A belastet werden, das wären dann nur 2,3 kW. Ist jetzt nicht die Welt, aber wie du sagst, man weiß ja nie, was die Zukunft bringt...

    Einfach die Batterie aus dem Schlüssel nehmen. Starten müsste dann trotzdem gehen nur ob das aufschließen dann ohne Notschlüssel geht müsste man probieren.

    Ohne Batterie kann das Aufschließen mit der FB doch überhaupt nicht funktionieren, also Notschlüssel. Und das wäre es mir auch nicht wert. Das Starten geht doch auch nur über die Keyless-Funktion, oder hast du ein Zündschloss im Ioniq?
    Und aus einem Schlüsseletui muss ich im Wagen auch erst den Schlüssel raus fummeln wg. Starten.

    Das Land auf dem das Lithium gefördert wird gehört dem Staat und nicht der indigenen Bevölkerung, die dieses schon seit hunderten von Jahren landwirtschaftlich nutzt. Chile hat doch das allergrößte Interesse am Verkauf an die Konzerne. Die paar Bauern sollen doch sehen, wo sie bleiben...
    Die Verantwortung für eine ökologische Gewinnung geht der Regierung aus ökonomischen Gründen ab. Hört sich zwar ähnlich an, isses aber nicht!

    Unsere Erde trifft auf einen anderen Planeten und lamentiert:"Ich habe Homo Sapiens!" Sagt der andere:"Sowas Ähnliches hatte ich auch mal - das geht wieder weg!"


    So wird's wohl mal enden, aber bis dahin will ich nicht zurück zum Pferdefuhrwerk; die Entwicklung ist nun mal nicht aufzuhalten, aber mit Augenmaß sollte es noch eine Weile gut gehen. Erdöl für die Fortbewegung zu verbrennen ist nicht so toll, aber bis jetzt kannten wir es nicht besser. Mit der E-Mobilität wird ein neues Fenster aufgestossen - da geht kein Weg dran vorbei. Bis zur kommerziellen Nutzung der Kernfusion kann man nicht warten.
    Schlimmer sind die Windrad-und E-Trassenverweigerer, die gerade an der Stelle Machbares verhindern.

    Dem kann ich mich nur anschließen!


    Gestern Abend war auf 3sat ein interessanter Bericht "Kann das Elektro-Auto die Umwelt retten?"
    Fazit: Ein Auto unserer Größe (28 kWh) amortisiert sich was die Umweltbilanz angeht gegenüber einem Diesel nach etwa 30.000 km. Die von vielen Herstellern angekündigten SUVs mit Akkus von z.T. 100 kWh entsprechend erst nach 100.000.km!


    Was allerdings die Gewinnung von Lithium in den Anden angeht, ist das schon eine arge Sauerei. Der indigenen Bevölkerung wird dort regelrecht das Grundwasser abgegraben.


    Eine niederländische Firma recyclet derzeit den Kobalt- und Kupferanteil aus Akkus zu 95 % und das Lithium zu 50 %. Im Moment sind das aber wohl hauptsächlich Handy- und Laptop-Akkus. Bei unseren Schätzchen wirds ja hoffentlich noch einige Zeit dauern...