Beiträge von Der mit dem Strom faehrt

    Wie sich das mit dem altern vom Benzin verhält ist ja schon ausreichend erklärt worden.

    dass eingelagertes Benzin schlecht wird halte ich auch für eher unwahrscheinlich, das wäre z.B. für strategische Reserven ja ziemlich problematisch. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Leitungen im Verbrennungsmotor tendentiell liebe gut durchgespült ihre Arbeit verrichten. Das wäre dann nicht anders als bei allen anderen Röhrensystem, die Flüssigkeiten transportieren (Blutgefäße, Kanalisation, ...)

    Beim Thema "gut duchgespühlte Leitungen" ist etwas dran:
    Ich hatte mal das Motorrad Suzuki Hayabusa und hatte in 10 Jahren ganze 8000 KM gefahren. Die letzten 3 Jahre bin ich gar nicht gefahren. Als ich es dann wieder anmachen wollte (um zum Tüv zu fahren...) fiel mir auf, dass der Gashebel sehr schwer zu drehen war und auch nur ganz langsam zurück ging. Irgendwie habe ich das Motorad aber anbekommen und es lief extrem unruhig und ging auch öfter aus. Beim Gasgeben ist er plötzlich abgesoffen. Trotdem habe ich es zu irgendwie nach einer horrorfahrt zu einer Werkstatt geschafft.
    Hier hatte mir der Werkstattmeister dann Bilder von meinem Motorraum gezeigt. Es war erschreckend. Die ganzen Teile sind komplett verklebt gewesen. Die Drosselklappen waren dadurch so schwergängig, dass der Gasgriff nur sehr schwer bewegt werden konnte. Der gesamte Motor und die Schläuche wurden gereinigt und schon schnurrte die Maschine wieder wie ein Kätzchen.


    Was heißt das für den Ioniq?? Wie ich hier im Forum gelesen habe, nutzen manche den Ioniq fast nur mit Strom (zur Arbeit weniger als 20 km und jeden Tag nachladen) Aber dann kann genau dieses Problem ja auftreten.
    Zugegeben, das Motorrad stand 3 Jahre und ich glaube nicht, dass jemand 3 Jahre den Motor nicht braucht (denn dann hätte er ja auch einen BEV kaufen können), aber das zeigt mir, dass Benzin doch sehr hartnäckig ist, wenn es eintrocknet. Und wenn überwiegend elekrisch gefahren wird aber für 20 Sekunden der Motor anspringt, weil ein kleiner Berg auf dem Weg ist, verstärkt sich nicht dann evtl. das Verkleben? Denn es kommt ja direkt neuer Treibstoff, der wieder eintrocknen kann. Alte Ablagerungen werden durch die kurze Durchlaufzeit vermutlich auch nicht weggespühlt. Laut Wartungsplan sind Kurzstrecken unter 8 Kilometer sogar so schädlich für das Auto, dass man alle 6 Monate / 7500km zur Inspektion muss (Seite 7-10 + 7-15).


    Vielleicht sollte man also doch den Tank hin und wieder einfach mal bei einer längeren Fahrt leer fahren, dass der Motor durchgespühlt wird.


    Für alle die fast nur elektrich fahren: Ihr könnt ja mal eben euren Motor auseinander nehmen und Bilder posten, wie der Zustand gerade so ist :D

    Ich würde gerne eine reinen EV Modus haben, wo der Benzinmodus nicht anspringt. Grund: Ich fahre oft nur ein 3 KM Stück, jedoch einen Berg hoch. Da ich für diese Kurzstrecke nicht möchte, dass der Motor anspringt, fahre ich immer mit vorsichtigem Gasfuß, dass der Motor ja aus bleibt. Wenn ich jedoch mit Vollgas fahren könnte, würden mir 100% des Elektromotors zur Verügung stehen (also die geballten 61 PS ^^ ), ohne dass die Gefahr besteht, den Benzinmotor zu benutzen.

    Mich stört die Anordung von den Knöpfen wie Lenkassistent und VESS. Denn die Knöpfe sind bei meiner Sitzposition vom Lenkrad verdeckt und jedesmal, wenn ich den Lenkassistenten ein oder ausschalten will, muss ich schräg am Lenkrad vorbei gucken.
    Dann würde ich einen der beiden Tages Kilometerzähler gerne automatisch vor Vortbeginn auf 0 gesetzt haben. Dann brauche ich nicht jedes Mal bei Fahrtbeginn auf 0 stellen, um zu wissen, wie weit ich heute gefahren bin. Alle meine letzten Autos (Passat, Mercedes, Skoda) haben nach 2-3 Stunden Standzeit einen Zähler automatisch wieder auf 0 gesetzt. Die Anzeige, die nach dem Ausschalten vom Motor kurz aufleuchtet ist zwar nett gemeint, aber nicht hilfreich, wenn ich währed der Fahrt wissen möchte, wie viel ich schon gefahren bin.