Beiträge von Ufo01

    Hallo Jens @Mauze,


    erkläre mir bitte nochmal, wie Du damals die 46,00 Liter reingequetscht haben willst. Wie das praktisch von statten gegangen sein kann. Meiner zum Beispiel soll angeblich zusätzlich zu dem vom Hersteller für seine internen Gelände- und Versandfahrten benötigtem Quantum (bei Übernahme 10km auf der Uhr), noch mit 10l Benzin vom Händler betankt worden sein.


    Zum Thema Überfüllen im Sommer sagt altes Wissen: „nicht gut.“ Bei einfach gestrickten Motorrädern sind damals dann in der Sonne die Tanks übergelaufen. Bei modernen PKW nun wird zusätzlich zur Überschlags-Auslaufdichtheit gewährleistet, dass Benzindämpfe über Aktivkohlespeicher ins Ansaugsystem des Motors geleitet werden. Wenn dann aber mangels Ausdehnungsraum im übervollen Tank dort flüssiges Benzin reingedrückt wird, kommt vielleicht alles durcheinander. Also bestimmt auch heute noch: „nicht gut.“


    Mit freundlichen Grüßen
    Steffen

    Hallo,
    man müsste sich wirklich mal, wenn man lange Weile hätte, in die ganze Bio-Sprit-Idiotie einlesen. Abgesehen von der Urwaldvernichtung, wenn die auf ihren Äckern und vorher bei der Rodung mit ihren Traktoren auch schon mit Bio-Diesel fahren würden. Bei der Weiterverarbeitung, eventuell Erhitzen und Pressen, auch als Energiequelle Bio-Sprit verbrauchen würden, dann möchte ich sehen, ob da überhaupt etwas übrigbleibt. Die werden sich hüten, den Sprit selbst zu verfeuern. Denn den wollen sie ja an die bekloppten Europäer verkaufen.
    E5 ist schon eine Frechheit. Mir an der Tanke, wenn ich Super will, ungefragt noch irgendwas anderes unter zu mischen.
    Grüße Steffen


    PS: Die Bodenlosigkeit geht ja bestimmt bei der Berechnung der Mineralölsteuer über den gesamten getankten Literbetrag weiter. Die 5 oder 10% Ethanol sind aber kein Mineralöl.

    Ich finde "Fuß vom Gas, rauf auf Bremse" irgendwie unkomplizierter. Und entspannter.

    Hallo @Strg-Alt-Entf,
    meinte ja auch nur alternativ zu anderen oben genannten Versionen des Abbremsens aus hoher Geschwindigkeit. Von den Beta-Testern Hyundais ist zu wenig gewürdigt worden, dass es dem Fahrer auch in Sinn kommen könnte bei hoher Geschwindigkeit die Fußbremse zu betätigen und gleichzeitig an der linken Schaltwippe zum Zwecke des Runterschaltens zu ziehen. Ist die Drehzahl zu hoch, wird dies verweigert ansonsten ausgeführt. Aber ich finde das neue Getriebe wird in beiden Fällen gestresst, welches es auf Dauer mit fehlerhaftem Timing quittiert.
    Mit freundlichen Grüßen
    Steffen

    Hallo,


    die Kundendienstmitarbeiter kennen ihr eigenes Produkt nicht. Ihnen entfiel, dass beim HEV kein EV-Modus ausdrücklich eingestellt werden kann.
    Etwas Off Topic, denn die Themen Überschrift lautet ja eigentlich: „Was würdet Ihr am Ioniq verbessern?“ möchte ich mal einwerfen, dass man auch einiges auslassen könnte. Interna wie Öldruck und Kühlmitteltemperatur werden in letzter Zeit von den PKW-Herstellern weggelassen. Für den normalen Gebrauch sind sie ja auch nicht notwendig. Mein Einwand ist, dass es dem HEV-Fahrer eigentlich überhaupt nichts angeht, was das Hybridsystem im Moment gerade zu tun beabsichtigt. Ob es bei welchem SOC-Stand und welcher Geschwindigkeit nun elektrisch oder verbrennungsmotorisch fahren wird. Das HEV-System arbeitet am besten im Hintergrund ohne kontraproduktive Einmischungen eines Fahrers. Es fährt immer den in der aktuellen Situation herrschenden äußeren Bedingungen unter Berücksichtigung des Fahrprofil möglichst geringsten Treibstoffverbrauchsdurchschnitt heraus. Auch die Batterieanzeige könnte geopfert werden, denn sie ist oft eine Verleitung zu irgendwelchen Fehleingaben des Fahrers. Die Batterie möglichst leer zu fahren oder durch irgendwelche Manipulationen voll zu füllen ist eigentlich eine schwerwiegende Störung des Hybridsystems. Das System benötigt immer einen Puffer sowohl nach oben als auch nach unten. Es muss immer plötzlich zusätzlich benötigte Energie zum Schieben des gerade eventuell schwächelnden Verbrenners oder eine hohe Beschleunigungsanforderung verfügbar sein. Ebenso muss Platz auf der Batterie für überschüssige Energie z.B. infolge einer längeren Gefälleabfahrt sein .
    Der Kunde, welcher sich für einen HEV entschied, hat ein Auto mit Benzinmotor gekauft. Selbst bevorzuge ich nach außen Oldschool: „back to the roots“ das reine „Blechauto“ (ohne Pussy Features) und nach innen ehrlich auch wegen dem infolge einer bescheidenen Lebensführung geringen Budgets. Beim HEV Trend ceramic (für meine Verhältnisse großer, breiter, cooler Mittelklassewagen?) ergab es sich nun, dass einem für deutlich unter 20k€ die sonst üblich teuer aufpreisige Automatikschaltung und die vielfältigen und mächtigen Assistenzsysteme förmlich gratis hinterhergeworfen worden. A+, wenig Steuern und grünes Gefühl noch mal dazu. Die Wahrheit ist: Der HEV ist, wie schon gesagt, ein Benziner, der seinen geringeren Benzinverbrauch teuer (gewichtsmäßig) erhandelt. Der Heilsbringer Atkinson Kreisprozess, welcher die große Wirkungsgraderhöhung schöpfen soll, benötigt um überhaupt als PKW-Antrieb eingesetzt werden zu können, die in unseren Ohren wohlklingenden Dinge: Elektromotoren, Generatoren, Hochvolt-Batterie, Automatikgetriebe. Damit diese miteinander auskommen noch Inverter und Kaltwasserkühlsystem mit einem richtigen großen dritten Kühler.
    Ein Abbremsen aus hoher Geschwindigkeit kommt eigentlich beim HEV-Fahren nicht vor. Wenn der Fahrer sich schon durch Aufbau einer sehr hohen Geschwindigkeit aus der Wohlfühlzone des Hybridsystems heraus begeben hat, wird er ja wenigstens so schlau sein durch vorausschauende Fahrweise den Schuss zu erhalten und wenn nötig durch zeitiges Gaswegnehmen den letzten Teil wieder zu rekuperieren. Das Einsetzen der Fußbremse, also wirklich mit dem Fuß auf das Bremspedal treten, sollte eigentlich nur noch der reflektorischen Gefahrenbremsung, also wenn man so richtig zuckt, die Kollisionswarnung wie verrückt hupt, die Radbremsaktuatoren alle vier schon reingeknallt haben, vorbehalten bleiben. Bin bekennender "Daumengasfahrer". Mein Fuß berührt das Bremspedal nur in folgenden Fällen: Rote Ampel ohne schon haltendes Fahrzeug in meiner Spur. Entsprechend Vorausfahrender fährt noch und für mich langt es nicht mehr. Der SCC steigt aus, weil der Vorausfahrende weniger als 10km/h fährt oder steht. Um das Fahrzeug beim Warten auf der Stelle zu halten. Ein anderer Fall fällt mir im Augenblick nicht ein. Ach, na ja das Übliche, Rangieren, Hybridsystem starten, Wählhebel bewegen. Natürlich wiederum außer Wählhebel während der Fahrt zwischen den Schaltgassen (ECO SPORT) bewegen.
    Beim Abbremsen aus hoher Geschwindigkeit wäre die Prozedur: Tempomatschalter CRUISE einmal drücken, Kippschalter ein Klick nach unten (Tempomat übernimmt aktuelle Geschwindigkeit) Kippschalter lang nach unten halten (die Tempomat Geschwindigkeit verringert sich in 10er-Schritten bis 30km/h) dosieren und beobachten. Nicht gerade aus 150 sofort auf 30. Müsste man mal auf leerer Bahn probieren, ob er eine Plausibilitätsprüfung ausführt. Wie gesagt, ich komme nicht in solche Situationen. Eine Sache noch: Sollte einmal nach ungewöhnlich langanhaltender Talfahrt tatsächlich kein Platz auf der Batterie mehr sein, würde der IONIQ angeblich selbstständig das Rekuperieren beenden und die Verbrenner Kupplung schließen. Und mit irgendwelchen verdrehten Ventilsteuerzeiten den Verbrenner wie einen Kompressor schieben. Um eben wirklich die Scheibenbremsen als letztes Aufgebot aufzusparen. Es wird nun bestimmt niemand auf Serpentinen abwärts nach jeder Spitzkehre wieder wie blöd aufs Gas treten, damit er dann wieder scharf bremsen muss.


    Grüße Steffen

    OK, so merkwürdig habe ich den Tempomaten noch nie genutzt.

    Hallo @Strg-Alt-Entf,
    denn das konntest Du auch nicht. Es ist nicht möglich direkt nach dem Einschalten des Tempomaten mit Drücken des Kippschalters nach oben (RES+) eine Geschwindigkeit einzustellen. Sondern es muss zuerst ein Wert durch Drücken des Kippschalters nach unten (SET-) dem Tempomaten zugwiesen werden. Er übernimmt die gerade in diesem Moment gefahrene Geschwindigkeit. Diese kann nun sofort durch langes Drücken des Kippschalters nach oben (RES+) wie in obigem Beispiel von 50 auf 80km/h erhöht und wieder mit drei Klicks nach unten (SET-) auf 77km/h Tempomat- => 70km/h GPS-Geschwindigkeit eingestellt werden. Oder eben wie von Dir richtig beschrieben: eigenfüßig … usw..
    Grüße Steffen

    Hallo,
    anknüpfend an @twdbr Tilos Beitrag möchte ich ebenfalls meine Wochenendeinkaufs-Ausrüstung vorstellen. Parkplatz ca. 25m Hochhaus, Aufzug.
    1Wagen.JPG
    2Alu-Sackkarre.JPG
    Alusackkarre, 3 Plast-Klapp-Kisten LxBxH: 53x35,5x30cm, 1 langes Gummiseil mit Haken und 2 Einkaufstaschen mit Tragegriffen und Hacken zum Aufspannen im Einkaufswagen. Alles zu unterschiedlichen Zeiten im Rael erstanden. Gibt’s auch bei Hanrboch oder in der Dänome. Sackkarre noch im Laden auspacken! Denn die Kartons können im chinesischen Container, wie auch bevorzugt in der Bucht, mit denen für den 1…2€-Markt durcheinander gepurzelt sein. Es müssen Stahlräder mit je zwei Kugellagern pro Rad, im Gegensatz zu Kunststoffrädern mit nur jeweils einem Lager pro Rad, sein.
    3Eingeladen.JPG
    Passt saugend. Zwei Sechserpack 1,5l-Getränkeflaschen passen nebeneinander liegend in eine Kiste.
    4Einkaufswagen.JPG
    Einkaufswagen am ersten Halt, deswegen schlottern die Taschen noch im Wind.
    5Tragetaschen.JPG
    Nochmal beispielhaft die Taschen wie sie im Einkaufswagen aufgespannt sind. Man kann sie gefüllt aushaken und mit Kraft und Schwung in die Kisten im Auto bugsieren.
    6Ladung.JPG
    Die vollen Kisten nach dem zweiten Halt im Kofferraum. Sorry für die Aufnahmequalität. Mit meiner DJI Osmo Poket aus der Hüfte geschossen (20x12mm-Display). Hätte lieber filmen und die Videos an günstiger Stelle anhalten und dann den Bildschirm mit Snipping Tool zurecht schnipseln sollen. Dadurch fehlt ein wichtiges Detail. Der Griff der Sackkarre muss mit Lenkerband oder wie bei mir mit diesem eigenartigen dehnbaren und rauen blauen Klebeband, mit dem man sonst Verbandsbinden fixieren kann, umwickelt werden. Sonst rutscht einem die Karre bei Volllast auf dem holprigen Parkplatz aus der Hand.


    Grüße Steffen

    Hallo,
    um den Ping-Pong-Ball „Extra-Leistung“ nochmal aufzuheben. Oben wird von der Extra-Leistung gesprochen, welche einmal im Eco-Modus vom E-Motor unter bestimmten Bedingungen beigesteuert wird, und ein anderes Mal im Sport-Modus, durch wie oben auch schon vermutet, Verstellung der Ventilsteuerung in Richtung Otto-Zyklus.
    Hege auch diese Vermutung. Gestern bei der absoluten Wochenendeinkaufskurzfahrt bin ich spaßeshalber mal die ersten 2 von 4km im Sportmodus gefahren. Habe auch, obwohl es nicht unbedingt notwendig gewesen wäre, stark beschleunigt. Und siehe da, die Temperatur war zwei Balken unter der 90, was ich sonst nicht einmal im Sommer im Eco erlebt habe. Habe zuvor, wie in meinem #17 beschrieben, die Aktivierung des Modus für erzwungenen Motorbetrieb versucht, aber ich habe das grüne Auto nicht zum blinken gebracht. So könnte vielleicht meine in #17 beschrieben damalige Fahrt in den Bereich der Märchen und Sagen angesiedelt sein, zumindest der emotional gefärbten Berichte von irgendwelchen Veränderungen von Fahreindrücken. Kann heute nicht mehr sagen, ob damals das grüne ready-Auto wirklich geblinkt hat oder nicht. Aber der Tipp für notorische Kurzstreckenfahrer, allerdings ohne den erzwungenen Motorbetriebs-Firlefanz, also nur SPORT, könnte Bestand behalten.
    Grüße Steffen

    Hallo @LastRowRider,


    meinte vom Hubraum vergleichbaren durch großen Drehzahlbereich auf Leistung getrimmten Otto-Schalter. Wie sie eben immer so sind. Große Zahlen in die technischen Daten schreiben und vor allem danach die Versicherung bezahlen, aber nach dem Ampelstart werden sie im Rückspiegel klein und hässlich. Und kämpfen mit ihren durchdrehenden Rädern, weil sie von unserem plötzlichen auf den Punkt Losschießen völlig überrascht waren. Unser IONIQ würde auch im Sportmodus lange vor 80km/h hochschalten.


    Apropos technische Daten: Weiter oben im Forum wird Gangübersetzungstabelle moniert.
    immer [:1]


    1. Gang 3,867
    2. Gang 2,217
    3. Gang 1,371
    4. Gang 0,930 und jetzt der Sprung wieder in die Übersetzungsverkürzung
    5. Gang 0,956
    6. Gang 0,767


    Die Achsübersetzung wird dann mit 4,1881/3,0452 angegeben mit der Maßgabe, dass der Wert 4,1881 jeweils für den 1., 2., 3. Und 4. Gang und 3,0452 für 5. und 6. Gang steht.
    Bin jetzt der Übersetzungsrechnung nicht so mächtig. Um zu erkennen ob das nun, wie die Teufelskerle das auch zustande gebracht haben mögen, nur für 5 und 6 ein kleiner Overdrive oder aus Angst vor der eigenen Courage, dass es der umgefriehmelte Kappa doch nicht rausdrückt, eine Zurücknahme, der sonst zu langen Übersetzung ist. Oder nur ein Kunstgriff, um das Getriebe kompakter zu bauen.
    Man weis es nicht. Fragen über Fragen.


    Grüße Steffen